Warhammer 40,000: Kill Team

Warhammer 40,000: Kill Team

Das berühmte Table-Top-Spiel Warhammer 40,000 von Games Workshop gibt es schon seit Ende der achtziger Jahre und seit damals gab es nicht nur unzählige Edition davon, sondern auch eine Vielzahl von Videospielen, die sich dieser Lizenz bedienten. Am erfolgreichsten waren sicherlich die Dawn of War Strategiespiele von Relic Entertainment, aber über die Jahre wurden auch Fans anderer Genres bedient. Mit Warhammer 40,000 Kill Team, das beim inzwischen aufgelösten Team von THQ Digital entstanden ist, macht man aus der Geschichte rund um Ork-Armeen und mächtige Space Marines nun einen klassischen Top-Down-Shooter.

In der Rolle eines Elite Space Marines aus der Garde des Imperators ist es eure Aufgabe, die Invasion durch die Orks zu verhindern, indem ihr versucht, ihr Schlachtschiff zu zerstören. Der sogenannte Ork Kroozer befindet sich auf direktem Kurs zu einem imperialen Planeten und die Flotte des Imperators ist Lichtjahre entfernt. Ihr müsst euch also mit einem kleinen Gleiter in das Innere des Kroozers begeben und das Schlachtschiff von innen zerstören.

Da das Schiff jedoch nicht nur gigantische Ausmaße besitzt, sondern auch noch mit allen möglichen Truppen und Kriegsgerät vollgestopft ist, müsst ihr euch den Weg bis zu den Schwachstellen des Schiffs erst freikämpfen. Zum Glück könnt ihr aber Waffentechnisch aus dem Vollen schöpfen und euch jeweils vor Missionsbeginn für eine von insgesamt vier Klassen entscheiden. Diese haben natürlich alle ihre eigenen Stärken und Schwächen, aber sie lassen sich grob in zwei Typen einteilen. Der Sternguard Veteran und der Techmarine lassen sich vor allem auf Distanz gut spielen, wohingegen der Vanguard Veteran und der Scriptor eher für mittlere Distanz und brachialen Nahkampf zu gebrauchen sind.

Entsprechend eurer Klasse müsst ihr also auch euren Spielstil anpassen, wenn euch die Ork Horden entgegen stürmen. Die Ausrüstung der Klassen lässt sich nach und nach auch verbessern und mit der Zeit bekommt ihr Zugriff auf immer bessere Waffen. Außerdem gibt es jeweils zwei Plätze für verschiedene Perks, die beispielsweise eure Lebensenergie erhöhen oder für zusätzlichen Schaden sorgen können. Für zusätzliche Abwechslung sorgen zu guter Letzt noch die Spezialfähigkeiten der Klassen.

Hinter dem Genre-typischen Dauergeballer steckt also durchaus auch noch eine Portion Taktik. Ein strategisches Vorgehen wird zudem durch die Levelarchitektur und die vielen Gegnertypen gefördert, die euch immer wieder ein wenig zum um- und mitdenken zwingen, statt nur die Ausdauer eures Abzugfingers auf die Probe zu stellen. Innerhalb des Schiffes findet ihr außerdem auch immer wieder diverse Power-Ups, die euch kurzzeitig schneller schießen lassen oder euch unverwundbar machen können. Diese Objekte müsst ihr ganz gezielt in eure Gefechte mit einbeziehen, wenn ihr das Ende des Levels in guter Verfassung erreichen wollt. Wer dort nämlich halb tot ankommt, der wird mit den Bossen so seine Mühe haben. Die beste Taktik ist aber in jedem Fall die Rekrutierung eines Kumpels, der dann im lokalen Koop an eurer Seite kämpfen kann.


Tags: 3D Shooter | Action | Fantasy

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