Total War Battles: Kingdom

Total War Battles: Kingdom

Die Total War-Reihe, die vom britischen Entwickler Creative Assembly entwickelt und über SEGA vertrieben wird, hat sich seit ihrem Debüt im Jahr 2000 zu einer der populärsten Marken im Strategie-Genre gemausert. Doch obwohl die Reihe mit Total War: Warhammer inzwischen bei ihrem zehnten Teil angelangt ist, wird sie vornehmlich von Strategie-Veteranen gespielt, was vor allem an der Komplexität der Spiele liegen dürfte. Damit das nicht so bleibt und zukünftig auch Genre-Fremde Spieler sowie Neulinge einen Blick auf die Marke werfen, bringt man nun auch Spin-Offs heraus, die etwas einfacher gestrickt.

Den Anfang machte Total War Battles: Shogun, das aufgrund der Mikrotransaktionen bei den Serien-Fans auf wenig Gegenliebe stieß, aber dennoch kein schlechtes Spiel war. Mit dem zweiten Spin-Off Total War Battles: Kingdom wagt man einen weiteren Versuch, der nun auch komplett auf das umstrittene Free to Play-Konzept setzt und von der Mechanik her eher an Aufbau-Spiele erinnert. Neben dem Management von Zeit-basierten Ressourcen gilt es aber auch hier wieder Einheiten auszubilden und in Schlachten zu führen.

Strategische Schlachten mit vielen Einheiten

Die Schlachten in Total War Battles: Kingdom brauchen ein wenig Planung, wenn ihr siegreich sein wollt. Jede Einheit hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und verfügt über besondere Fähigkeiten, die es zu kennen gilt, wenn ihr eure Truppen nicht verheizen wollt. Bei jedem Einheitentyp gibt es Gegner, mit denen er besonders leicht fertig wird und Gegner, die ihm überlegen sind. So ist die Kavallerie zum Beispiel ideal, wenn ihr Bogenschützen oder Schwertkämpfer überrennen wollt, aber bei Speerkämpfern laufen sie ins offene Messer. Ihr müsst also sowohl eure eigenen als auch die Truppen eures Gegners gut kennen und aufgrund der Vielzahl von Einheiten, lassen sich immer wieder neue Taktiken ausprobieren.

Baut eine Stadt auf und sammelt Ressourcen

Doch die Schlachten sind natürlich nur die halbe Miete, denn in diesem Spin-Off spielt auch der Aufbau einer kleinen Stadt eine Rolle. Ihr müsst euch um Ressourcen wie Holz und Stein kümmern, um Bauen zu können und gleichzeitig braucht ihr die Gebäude, um Truppen zu produzieren und eure Stadt zu versorgen. Damit eure Stadt wachsen und gedeihen kann, müsst ihr zudem euer Einflussgebiet ständig erweitern und euch durch Straßen mit anderen Ortschaften verbinden. Dazu zahlt ihr entweder einen Tribut oder ihr lasst die Waffen sprechen und unterwerft die Nachbargebiete. Ein interessanter Aspekt ist dabei auch die Jahreszeit, denn gerade ein nahender Winter und eine damit verbundene Hungersnot kann euch gehörig unter Druck setzen.

Als Free to Play-Titel lässt euch das Spiel die Wahl, an einigen Stellen Geduld zu beweisen und auf Ressourcen zu warten, oder echtes Geld zu investieren, um die Sache zu beschleunigen oder eure Truppen zu stärken. Optisch hebt sich das Spiel deutlich von der Masse der kostenlosen Strategie-Titel ab und überzeugt mit detailreichen Umgebungen und großen Armeen.


Tipps

Total War Battles: Kingdom Tipps

Unser kleiner Guide zu Total War Battles: Kingdom versorgt Einsteiger mit nützlichen Tipps.

18.03.2016 um 16:07 Uhr

Tags: Casual | Strategie

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