Racecraft

Obwohl Vae Victis mit Victory: The Age of Racing bereits ein Rennspiel veröffentlicht haben, dürften sie für die meisten Genre-Fans noch ein unbeschriebenes Blatt sein, aber das könnte sich mir ihrem neuen Projekt vielleicht ändern. Es hört auf den Namen Racecraft und ist die vermutlich erste Sandbox-Rennsimulation der Welt.

Die Entwickler haben sich von Spielen wie Minecraft, Homebrew und Robocraft inspirieren lassen, die allesamt die Freiheit und Kreativität des Spielers in den Vordergrund stellen. Diese Titel haben zwar mit dem Rennspiel-Genre wenig gemeinsam, aber Vae Victis hat sich einiges einfallen lassen, um eben jene Stärken in Racecraft aufzugreifen.

Unendlich viele Rennstrecken:

Im Zentrum ihrer Bemühungen steht die sogenannte Camilla Engine, die eine unendliche Zahl an Strecken generieren kann. Das ist an sich zwar nicht gänzlich neu, aber in Racecraft sehen diese automatisch generierten Strecken dennoch erstaunlich realistisch aus. Rechts und links des Asphalts finden sich Tribünen, Werbebanner prangen an jeder Kurve und auf der Zielgeraden ist natürlich auch die obligatorische Boxengasse zu finden. Im Gegensatz zu anderen Rennspielen mit dieser Technik ist Racecraft also eher in Richtung Simulation unterwegs und bleibt somit auch für die Fans des echten Motorsports interessant. Wer mag, der kann außerdem mit Hilfe eines einfach zu handhabenden Editors Strecken nach eigenen Wünschen entwerfen. Zu guter Letzt könnt ihr Strecken, die euch gefallen auch jederzeit speichern und mit Freunden teilen oder sie direkt auf die Rennstrecke einladen.

Baut euren eigenen Rennwagen:

Mindestens genauso wichtig wie die Rennstrecken sind selbstverständlich die Rennwagen und auch bei denen gehen die Entwickler neue Wege. Inspiriert vom aktuellen Crafting-Trend lässt man euch in Racecraft einzelne Elemente der Fahrzeuge selbst herstellen und diese dann zu einem ganz individuellen Rennwagen zusammenfügen. Statt also wie sonst üblich nur das Fahrzeug mit Lack und Felgen aufzuhübschen oder die Motorleistung ein wenig zu erhöhen, könnt ihr sowohl Optik als auch Verhalten des Fahrzeugs gezielt manipulieren.

Auch im Mehrspieler-Modus finden sich einige interessante Ideen, die frischen Wind ins Genre bringen könnten. So wird Teamplay besonders groß geschrieben, denn neben dem eigentlichen Fahrer können Spieler auch die Rolle des Team Managers oder des Mechanikers übernehmen. Auf diese Weise will man eine eSports-Liga etablieren, die das Geschehen im echten Rennzirkus in all seinen Facetten nachbilden soll.


Tags: Rennspiele | Sandbox

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