Square Enix will Entwicklungsprozess umgestalten

Entwickler und Publisher Square Enix möchte seine bisherigen Entwicklungsprozess für Toptitel überarbeiten und die Spieler zukünftig deutlich früher mit einbinden.

Entwickler und Publisher Square Enix steht aktuell schlecht da: Bei der Veröffentlichung der Finanzzahlen Mitte Mai musste das Unternehmen zuletzt hohe Verluste bekanntgeben und erklären, dass sie die aktuellen Top-Titel nicht so gut verkauft haben, wie man sich das ursprünglich vorgestellt hatte.

All das führt dazu, dass der Konzern nun umdenken und seine Entwicklungsprozesse verändern möchte. Zukünftig möchte man das Feedback der Spieler deutlich früher mit einbeziehen als bisher. Als Beispiel für eine gelungene Integration des Fan-Feedbacks nannte Yosuke Matsuda, Senior Executive Managing Director bei Square Enix, Kickstarter und Steams Greenlight-Projekt. Nur wenn Spiele den Fans tatsächlich gefallen, kommen diese auch zustande bzw. werden sie veröffentlicht.

Gleichzeitig möchte das Unternehmen aber zukünftig auch andere Plattformen neben PC und Konsolen mehr in den Fokus der Entwicklung rücken, auch wenn hier die unterschiedlichen Bezahlmodelle eine besondere Herausforderung seien. Zudem möchte man sich zukünftig stärker auf einzelne Regionen konzentrieren und angepasste Titel veröffentlichen, die auf die Ansprüche und Wünsche der dortigen Spieler zugeschnitten ist. Ob diese Pläne allerdings Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten.