Sony stellt Project Morpheus vor

Auf der GDC hat Sony nun sein Virtual-Reality-System für die PS 4 vorgestellt.

Virtual-Reality ist schon seit Jahrzehnten ein großer Traum von Spielern und Technik-Freaks, dementsprechend groß war natürlich die Freude, als Sony auf der Game Developers Conference sein Project Morpheus vorstellte. Man zeigte zwar nur einen Prototypen, aber das System soll zeitnah als Development-Kit für die Entwickler bereitstehen und dann kann man sich an die Entwicklung der Consumer-Variante machen.

Das System ist selbstredend nicht wirklich neu, denn SEGA arbeitete bereits zu Zeiten des Mega Drive an einem vergleichbaren Projekt und auch heutzutage gibt es mit Oculus Rift eine Firma, die sich intensiv darum bemüht, das Konzept massentauglich zu machen. Gegenüber der Konkurrenz kann Sony's Prototyp aber bereits die volle 1080p Auflösung bieten und zudem soll der Sichtwinkel bei stolzen 90 Grad liegen. Sony will das VR-System außerdem mit Beschleunigungs- und Lagesensoren ausstatten und mit der PlayStation-Kamera kombinieren, was am Ende ein einzigartiges Mittendrin-Gefühl erzeugen soll. Derzeit funktioniert das Gerät nur mit einem Kabel und eine Wireless Version ist nicht geplant. Für den passenden Ton soll eine neue 3D-Sound-Technologie sorgen.

Wie Sony's Shuhei Yoshida erklärte, ist Project Morpheus bereits seit gut dreieinhalb Jahren in Entwicklung. Die Japaner sehen in Virtual Reality also einen wichtigen Markt der Zukunft und darum hat man sich auch bereits Firmen wie Unity, Epic Games und Crytek als Kooperationspartner ins Boot geholt.

Einen Preis oder ein ungefähres Releasedatum hat man leider noch nicht nennen können.