Sicherheitslücke bei EAs Origin entdeckt

Offenbar gibt es in Electronic Arts hauseigener Distributionsplattform Origin eine schwere Sicherheitslücke, die die Installation von Schadsoftware auf fremden Rechnern ermöglicht.

Noch mehr schlechte Nachrichten für Publisher Electronic Arts: Nachdem das Unternehmen wegen des desaströsen Starts von SimCity in der Kritik steht und gestern schlechte Quartalszahlen vorlegen musste, was zum Rücktritt von CES John Riccitiello geführt hatte, gibt es nun auch eine große Sicherheitslücke in der hauseigenen Distributionsplattform Origin.

Offenbar könnten Angreifer durch ein in Origin enthaltenes Protokoll Schadsoftware auf die PCs der Nutzer schleusen, was dort im schlimmsten Fall zu schwere Schäden führen könnte. Der ursprüngliche Zweck dieses Protokolls ist die Installation und Deinstallation der über die Plattform erworbenen Spiele. Von dem Problem betroffen sind damit alle Nutzer der Plattform; Origin wird mittlerweile von mehr als 40 Millionen Spielern genutzt.

Electronic Arts selbst hat unterdessen mitgeteilt, dass ein Team dieses Problem untersuchen würde. Ob und wie schnell allerdings mit einem Patch zu rechnen ist, ließ das Unternehmen vollkommen offen; stattdessen sprach man in einer offiziellen Mitteilung davon, dass man fortwährend solch 'hypothetische Dinge' untersuchen würde.