Flashback-Entwickler kündigt Subject 13 an

Mit Subject 13 wollen Paul Cuisset und das französische Studio Microids an den Erfolg des Klassikers Flashback anknüpfen.

Flashback genesis screenshotDer Name Paul Cuisset wird wohl nur den wenigsten Spielern etwas sagen, dabei war er der kreative Kopf hinter dem erfolgreichsten Videospiel Frankreichs. Die Rede ist natürlich von Flashback, das erstmals 1992 erschienen ist und im Laufe der Jahre für unzählige Plattformen umgesetzt wurde. Die größten Erfolge feierte der revolutionäre Plattformer wohl auf dem Amiga sowie dem Super Nintendo und dem Sega Mega Drive.

Delphine Software, das Studio hinter Flashback, gibt es zwar seit gut 10 Jahren nicht mehr, aber Paul Cuisset ist der Spieleindustrie bis heute erhalten geblieben. Zwischenzeitlich gründete er VectorCell, doch weder das Horror-Spiel Amy noch das Remake von Flashback konnten nennenswerte Erfolge vorweisen und somit musst das Studio letztes Jahr die Pforten schließen.

Davon lässt sich Cuisset aber offensichtlich nicht entmutigen, denn jetzt kündigte er völlig überraschend seine Kooperation mit den Adventure-Experten von Microids an. Gemeinsam arbeiten sie derzeit an Subject 13, einem Spiel, mit dem Cuisset zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Schon lange vor Flashback entwickelte er nämlich vornehmlich Adventures wie z.B. Future Wars, bei dem er u.a. mit Eric Chahi arbeitete, der später Another World erschaffen sollte.

In Subject 13 übernehmt ihr die Rolle von Franklin Fargo, einem Physik-Professor, der sich weitestgehend zurückgezogen hat, nachdem seine Verlobte einem Überfall zum Opfer fiel, der eigentlich ihm galt. Eines Tages erwacht er ohne Erinnerung in einer unterirdischen Forschungsstation und sein einziger Kontakt ist eine mysteriöse Stimme, die ihn „Subject 13“ nennt. Um aus dieser Anlage zu entkommen müsst ihr eine Vielzahl von Rätseln lösen. Dabei werdet ihr genretypisch allerlei Objekte sammeln und sie am richtigen Ort einsetzen bzw. sie miteinander kombinieren. Auf seinem Weg in die Freiheit gilt es außerdem, die Drahtzieher hinter dieser perfiden Entführung zu enttarnen.

Bislang nannte man weder Plattformen noch ein Veröffentlichungsdatum, aber immerhin zeigte man ein erstes Bild zum Spiel.