EA rudert bei Mikrotransaktionen zurück

Vor Kurzem sorgte die Meldung für Aufsehen, dass der Publisher Electronic Arts zukünftig Mikrotransaktionen in allen Spielen verwenden wolle. Nun rudert das Unternehmen aber zurück.

Mikrotransaktionen, also das Bezahlen kleiner Beträge für (zusätzliche) Spieleinhalte, ist bei Browser-, Mobile- und SocialGames mittlerweile gang und gäbe. Und auch die zahlreichen Free-2-Play Client-Games setzen auf dieses Konzept, um sich zu finanzieren und die Weiterentwicklung sicherzustellen. Trotzdem sorgte die Ankündigung des Branchenriesen Electronic Arts für Furore, dieses Finanzierungskonzept zukünftig in fast allen Titeln zum Einsatz bringen zu wollen.

Doch nun rudert das Unternehmen, in diesem Fall vertreten durch den Chief Financial Officer Blake Jorgensen, etwas zurück: Zwar sollen nahezu alle zukünftigen EA-Titel technisch diese Möglichkeiten unterstützen. Gleichwohl soll es nicht auf allen Plattformen auch wirklich zum Einsatz kommen, was die Gemüter vieler Spieler vielleicht ein wenig beruhigen dürfte.

Einzige Ausnahme sollen dabei auch weiterhin die MobileGames sein, die bereits jetzt größtenteils Free-2-Play sind und daher über Inapp-Purchases verfügen; das soll auch in Zukunft so bleiben. Ob und in wieweit dies auch für andere Titel und Plattformen gelten wird, bleibt also abzuwarten.