Miscreated

Wie bei jedem Survival-Game bildet auch bei Miscreated eine große Tragödie den Anfang. Die Welt wurde vom sogenannten finalen Krieg in Schutt und Asche gelegt. Die ganze Welt hat sich an den Kriegen beteiligt und der Megakonzern Amalgamated Corporation hat alle Seiten mit verheerenden Waffen bestückt. Ob Biowaffen, Nanowaffen oder ganz klassische Atomwaffen, der Konzern lieferte alles und die Armeen setzten alles ein, was irgendwie dem Feind schaden könnte. Im Jahr 2089 ist daher von der einst so hoch entwickelten Menschheit nicht mehr viel übrig und die wenigen Überlebenden kämpfen jeden Tag um ihr Leben.

In Miscreated seid ihr einer dieser letzten Menschen und müsst euch mit einfachsten Mitteln durch die Ruinen der Welt kämpfen, um zumindest den nächsten Morgen erleben zu dürfen. Euer größter Feind ist dabei der eigene Körper, denn der braucht natürlich regelmäßig Wasser und Nahrung. Also macht ihr euch auf die Suche nach Lebensmitteln und streift durch verfallene Häuser und schaurig schöne Wälder. Mit etwas Glück findet ihr ein paar Dosen mit Essen, die den Krieg unbeschadet überstanden haben oder ihr trefft auf wilde Tiere, die dann zu einem schmackhaften Mahl verarbeitet werden.

Doch Hunger und Durst sind nicht eure einzigen Probleme. In der offenen Welt von Miscreated seid ihr nämlich alles andere als allein. Zum einen wären da die anderen Spieler, die nicht selten nur ihr eigenes Wohl im Sinn haben und für Nahrung oder andere Beute auch gerne mal über Leichen gehen. Daher solltet ihr nicht nur nach Verpflegung, sondern auch nach nützlicher Ausrüstung suchen. Mit einem Rucksack müsst ihr nichts mehr zurücklassen und mit Werkzeugen könnt ihr Reparaturen durchführen, eine Behausungen bauen oder hilfreiche Gegenstände basteln. Überlebenswichtig sind natürlich auch Waffen, doch mit Axt oder Spitzhacke solltet ihr euch nicht zufrieden geben, denn der Nahkampf ist nie ohne Risiko. Wer also eine Pistole oder gar ein Gewehr findet, darf sich wirklich glücklich schätzen.

Besagte Waffen kommen aber nicht nur bei Begegnungen mit unfreundlichen Spielern zum Einsatz, sondern sie schützen euch auch vor den gruseligen Mutanten, die euch immer und überall begegnen können. Sie sind das Ergebnis eines Mittels, das eigentlich die Menschen vor den unsichtbaren Gefahren der Kriege, wie z.B. der Strahlung und den toxischen Wolken, schützen sollte. Die Spätfolgen hatte niemand erforscht und nun haben sich viele Menschen in mutierte Bestien verwandelt, die den letzten Überlebenden nachjagen.

Dank der neuen CryEngine ist die Karte von Miscreated aber nicht nur schön groß, sondern auch noch sehr schön anzusehen. In den Wäldern könnte man fast von Idylle sprechen und im nächtlichen Kampf gegen die Mutanten kommt dank detailreicher Charaktermodelle und guter Beleuchtung ordentlich Gruselstimmung auf. Ein dynamisches Wettersystem, realistische Waffenphysik sowie das obligatorische Permadeath-System runden diesen vielversprechenden Survival Titel ab.


Tipps

Miscreated Guide mit Tweaks (FOV, Motion Blur etc.)

In unserem Guide zum Survival-MMO Miscreated findet ihr nützliche Kommandos, um Dinge wie das Field of View, Motion Blur usw. anzupassen.

13.08.2015 um 14:52 Uhr

Tags: Survival | Action | Zombies | 3D Shooter

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