Kapi Hospital

Kapi Hospital Review

Review

Verrückte Krankheiten

Krankenhäuser braucht man überall; auch im fiktiven Ort Schnupflingen, in dem ihr im Browsergame Kapi Hospital eure eigene Klinik eröffnen könnt, um allerlei skurrile Krankheiten zu heilen.

Zu Beginn des Spiels findet ihr euer zukünftiges Krankenhaus noch in einem ziemlich heruntergekommenen Zustand vor: Die anfangs einzige Etage ist komplett mit Kartons und anderem Müll vollgestellt und muss zunächst erst einmal entrümpelt werden. Habt ihr ein wenig Platz geschaffen, könnt ihr die ersten Behandlungsräumlichkeiten errichten. Denn jede Krankheit, die euch in Kapi Hospital begegnet, wird in unterschiedlichen Räumen behandelt. Der erste euch zur Verfügung stehende Raum ist das Behandlungszimmer. Später könnt ihr auch den Röntgenraum, ein EKG/EEG-Zimmer, ein Ultraschall und die Orthopädie hinzufügen, mit denen ihr immer neue Gebrechen heilen könnt.

Zu den einfacheren Krankheiten, die euch in Kapi Hospital erwarten, gehören die Brecheritis, Nasenflügelakne oder das Schädelbrummen, aber bald schon erwarten euch Patienten, die unter gebrochenen Armen und Beinen, an Herzklappenklappern oder aufgerollten Fußnägeln leiden. Auf alle diese Krankheiten müsst ihr mit der richtigen Behandlung reagieren.

Jeder Patient, der euer Krankenhaus betritt, leidet unter einer oder mehrerer dieser Krankheiten. Welche das sind, seht ihr bereits, wenn ihr mit dem Cursor über die Figur im Wartezimmer fahrt. Dementsprechend müsst ihr den Notleidenden in den richtigen Behandlungsraum verfrachten, indem ihr ihn mit der Maus packt und in den entsprechenden Raum schiebt. Dort beginnt dann auch sogleich die Behandlung, die aber eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. In dieser Zeit ist der Raum nicht weiter nutzbar, weshalb es durchaus sinnvoll sein kann, mehrere Behandlungsräume des gleichen Typs zu errichten.


Medikamente

Sollte euch die ganze Prozedur zu lange dauern, könnt ihr die Genesung jederzeit mit Hilfe von Medikamenten beschleunigen. Wichtig ist aber auch hier, dass nicht jedes Mittel gegen jedes Gebrechen hilft. Eine Brummwegpille mag gegen Schädelbrummen helfen, ist aber bei einem Knochenbruch nutzlos. Dementsprechend hat auch jede Krankheit ein eigenes Hilfsmittel: Bügeleisen gegen aufgerollte Fußnägel, Gallseife gegen Galliensteine und ein Riesenverband gegen Zwergfellentzündung.

Habt ihr die Behandlung eines Gebrechens abgeschlossen, könnt ihr den Patienten in einen anderen Behandlungsraum verfrachten. Sollte dieser aber belegt sein, besteht immer die Möglichkeit, den Patienten vorübergehend in ein Krankenbett zu stecken. Das hat gleich mehrere Vorteile: Der Raum, in dem er sich bis gerade eben noch befunden hat, wird damit frei und die Krankenschwester kann ihn noch ein bisschen betreuen, was euch am Ende noch mehr Geld einbringt.

Wie in einem richtigen Krankenhaus müsst ihr auch in Kapi Hospital auf Sauberkeit achten. Nach einer Behandlung kann es oftmals nötig sein, den Raum vor dem nächsten Patienten zu reinigen, was der Putztrupp für euch übernimmt, sofern ihr ihn dorthin schickt.

Sind alle Gebrechen eines Patienten behandelt und habt ihr ihn vielleicht sogar noch versorgt, könnt ihr ihn zum Ausgang bringen, wo ihr ihn abkassiert. Abhängig von der Zahl der Krankheiten und der Behandlung bekommt ihr einen entsprechenden Betrag an Hospitaltaler. Diese könnt ihr dann zur weiteren Entrümpelung der Etage, zum Kauf neuer Räume oder der Beschaffung zusätzlicher Medikamente nutzen.


Willkommen in Schnupflingen!

Euer Krankenhaus befindet sich, wie bereits erwähnt, im Ort Schnupflingen. Die Stadt könnt ihr natürlich jederzeit besuchen, denn dort findet ihr einige interessante Orte, die ihr nicht verpassen solltet. Neben einer Apotheke und dem medizinischen Großhandel, in denen ihr Medikamente und sonstige Bedarfsmaterialien für eure Klinik bekommt, findet ihr hier auch die Patientenbörse, in der ihr nach neuen „Kunden“ Ausschau halten oder selbst eure Bedürftigen loswerden könnt. Denn sollte einmal ein Kranker eure Türen passieren, der eine Krankheit hat, die ihr (noch) nicht behandeln könnt, müsst ihr ihn wohl oder übel wieder fortschicken. Oder ihr bietet ihn an der Patientenbörse an und hofft darauf, dass ein anderer Arzt sich (gegen eine kleine Gebühr) seiner annimmt.

Des Weiteren findet ihr in Schnupflingen auch die Garage, in der ihr jeden Tag mehrere Notfalleinsätze absolvieren könnt, für die ihr Geld und Erfahrungspunkte bekommt. Je nachdem ob ihr diese Einsätze nur mit einem Rollstuhl, einem Moped oder gar einem Hubschrauber absolviert, dauern diese unterschiedlich lange.

Wer sich dagegen lieber mit anderen Spielern unterhalten oder zusammentun möchte, sollte zur Speakers Corner oder der Ärztevereinigung gehen. Aber auch ein Abstecher ins eigene Büro ist immer eine gute Idee, denn hier könnt ihr zum Beispiel auch eure Errungenschaften und Auszeichnungen bewundern könnt.


Ein Ausflug nach Bruchtal

Eine Besonderheit ist die Bushaltestelle, die euch eine Reisemöglichkeit zur nächsten Stadt bietet, die auf den Namen Bruchberg hört. Jeden Mittwoch und Samstag könnt ihr umsonst dorthin fahren; an allen anderen Tagen müsst ihr gegen die Zahlung der Premiumwährung ein Ticket kaufen. Die Reise nach Bruchberg lohnt sich aber in jedem Fall und ist sogar manchmal notwendig, denn nur hier findet ihr einige wichtige Locations. Dazu gehört allen voran das Architekturbüro, in dem ihr die Baupläne für neue Räume erwerben könnt. Denn für jeden neuen Behandlungsraum braucht ihr die entsprechenden Pläne, die euch der Architekt, liefert. Nach jedem Levelaufstieg lohnt es sich also, hier einen kurzen Zwischenstopp zu machen und sich einzudecken. Außerdem gibt es hier zusätzliche Bonusräume, die euch kleine Vorteile verschaffen und die Patienten in eurer Klinik erfreuen.

Außerdem findet ihr in Bruchberg auch das Internetcafe, in dem ihr Medikamente und Vorräte wie Kissen, Karottensaft, Bratpfanne und Schraubenzieher bestellen könnt. Auch der Tante-Emma-Laden liefert euch nützliche Dinge, die ihr für die Behandlung eurer Patienten braucht. Wer dagegen die Wirksamkeit der eigenen Behandlungsmittel verbessern will, kann sich außerdem im Forschungszentrum umschauen, denn hier könnt ihr, gegen die Zahlung einer Gebühr, die Wirksamkeit der Medikamente steigern.

Auch rachsüchtige Naturen finden in Bruchberg etwas für ihre finsteren Taten, denn hier treibt der böse Doktor Knievel sein Unwesen. Dank seiner Taten könnt ihr euren Mitspielern ein wenig Ärger bereiten, indem ihr zum Beispiel mit dem Stinky Peter Patienten vertreibt. Umgekehrt könnt ihr dank einer Alieninvasion aber auch selbst für ein hohes Patientenaufkommen in eurem eigenen Krankenhaus sorgen.


Etagenkauf

Je weiter ihr im Level aufsteigt und je mehr Geld ihr verdient, desto mehr Platz benötigt ihr auch für neue Räume. Da kommt es ganz gelegen, dass ihr euch zusätzliche Etagen kaufen könnt, die sich ebenfalls ausbauen lassen. So schafft ihr bald ein florierendes Behandlungszentrum, das auf nahezu alle Eventualitäten vorbereitet ist und jeder Krankheit gewachsen ist.

Auch Kapi Hospital bietet euch einige Komfortfunktionen, die ihr gegen die Zahlung der Premiumwährung einkaufen könnt: Die Superschwester übernimmt beispielsweise automatisch die Minibehandlung der Patienten, die in Krankenbetten „zwischengelagert“ werden. Wessen Temperatur und Blutdruck gemessen wurde und wer etwas zu Essen bekommen hat, bringt bei der Entlassung mehr Geld ein. Außerdem könnt ihr die nicht ganz ausgelastete Putzfrau engagieren, die automatisch alle dreckigen Räume reinigt und euch so Arbeit erspart.

All das hilft nicht nur im Krankenhausalltag, sondern sorgt auch für jede Menge Spaß und Abwechslung. Alle angehenden Ärzte und solche, die es noch werden wollen, sollten also unbedingt einen Blick auf Kapi Hospital werfen!