General War: Memories

General War: Memories

General War: Memories steht voll und ganz in der Tradition klassischer Rundenstrategie. Das bedeutet ihr habt eure Truppen, die ihr von oben per Mausklick befehligt.

General War: Memories beginnt damit, dass ihr nach einem Flugzeugabsturz in Nordöstereich mit ein paar Einheiten gegen den Fein antreten müsst. Es ist das Jahr 1939, und der 2. Weltkrieg tobt. Erste Aufgabe besteht darin, Luftabwehrartillerie auszuschalten. Dazu wählen wir unsere Einheiten aus, und klicken dann auf die feindliche Einheit.

Das Kampfgeschehen läuft rundenbasiert ab, wie man es aus Titeln wie Dunkle Manöver kennt. Das Spielfeld ist dabei in Quadrate eingeteilt, und jede Einheit besitzt einen gewissen Angriffsradius. Der Sieg ist recht einfach, und im Anschluss geht es erstmal in die Zentrale, wo man sein Hauptgebäude aufrüsten und neue Truppen kaufen kann.

Übrigens ist man auf der Seite der Achsenmächte, wie man am Hauptgebäude mit den angedeuteten Hakenkreuzen erkennen kann. Schon merkwürdig wie es einem diese Wahl abnimmt, allerdings ist das ja nur das Tutorial. Wobei: schon in der nächsten Mission kämpfen wir plötzlich gegen die Deutschen in Polen, und zwar mit demselben Kommandanten. Das alles macht keinen Sinn… bis man die ersten 3 Trainingsmissionen geschafft hat. Dann kann man sich für eine von 3 Fraktionen entscheiden: die verbündeten Nationen (ja, so wird das da genannt!), Achse oder Sowjetunion. Witzig: auch als „verbündete Nation“ bleiben die Hakenkreuze am Hauptgebäude!

Die Fenster sind eine Katastrophe. Man findet einen Sprachmischmasch aus deutsch, englisch und chinesisch (dem Ursprungsland dieser Software). Überall geht der Text über die Buttons hinaus, und es ist schlicht und ergreifend hässlich und unübersichtlich. Rein spielerisch ist das aber nicht weiter schlimm. Zumal die Kampagne recht umfangreich ist und einen ziemlich lange beschäftigen sollte.

Für echtes Geld erkauft man sich z.B. eine VIP Mitgliedschaft – was man davon hat ist jedoch unklar, da die Beschreibungen nur auf Chinesisch vorhanden sind. Wahrscheinlich mehr Erfahrungen, und mehr Züge pro Tag, der übliche Käse. Pay2Win halt.

Man merkt dem Titel an, dass es sich um halbherzig übersetze Chinaware handelt. Wer gerne ein Rundenstrategiespiel im 2. Weltkrieg ausprobieren möchte, der macht mit General War: Memories im Grunde nichts verkehrt, zumindest wenn man über die etwas chaotische Oberfläche hinweg sehen kann.

Übrigens wird dieser Titel oftmals mit Command & Conquer verglichen. Dies wird auf Seiten im Internet geschrieben, die sich die Titel über die sie schreiben gar nicht erst ansehen, sondern einen Screenshot sehen und sich den Rest dazu einfach ausdenken. Deshalb: nie wieder diese Seiten besuchen und die Infos nur noch bei uns auf Corsual.com holen.


Tags: Rundenbasierte Strategie | Strategie

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