Cards and Castles

Cards and Castles

Nachdem sich Bit Mass bereits auf Smartphones und Tablets einen Namen gemacht haben, bringen sie nun ihren Free to Play-Hit Cards and Castles auch auf PC und Mac. Das Spiel ist eine interessante Mischung aus den aktuell sehr beliebten Trading Card Games und altbekannter Strategie, bei der das Spielfeld in Felder (auch „Grid“ genannt) eingeteilt ist. Ziel ist es, mit Hilfe von Karten und Einheiten die Festung eures Gegenübers zu zerlegen, doch was recht einfach klingt, erfordert einiges an Taktik und Köpfchen.

Beide Parteien bringen ein 40-teiliges Deck ins Spiel, in dem sich Einheiten, Zaubersprüche und sogar Gebäude verstecken, die möglichst clever ins Spiel gebracht werden wollen. Karten werden mit Gold ins Spiel gebracht und zu Beginn habt ihr nur 2 davon, aber mit jeder weiteren Runde gibt es 1 Gold extra. Unabhängig von eurem Gold dürft ihr pro Runde für gewöhnlich auch nur eine einzige Karte ziehen, aber es gibt ein paar wertvolle Karten, die mit dieser Regel brechen können.

Wie bereits erwähnt, besitzt jeder Spieler in Cards and Castles auch eine Festung, die über eine begrenzte Lebensenergie verfügt und verteidigt werden will. Um die Festung herum starten eure Einheiten, die ihr mit den Karten aktiviert wird habt. An dieser Stelle kommt der Strategie-Aspekt des Spiels zum Tragen, denn die Einheiten haben eigene Werte und können sich pro Runde nur einmal bewegen und nur einen Angriff ausführen, wobei die Reihenfolge ganz euch überlassen ist. Je nach Typ haben sie natürlich auch unterschiedliche Reichweiten und so muss man einen Schwertkämpfer direkt neben das Ziel bewegen, um es zu attackieren, während man mit dem Bogenschützen auch schon aus der Ferne Schaden machen kann.

Neben den Festungen gibt es auf dem Schlachtfeld meist auch noch einige Wachtürme, die anfangs noch neutral sind und durch einen Angriff von euch erobert werden können. Habt ihr das geschafft, dann feuern sie fortan auf eure Widersacher und machen ein wenig Schaden. Auf diese Weise beeinflussen sie auch eure Laufwege, was zusätzliche Tiefe ins Spiel bringt.Zu guter Letzt wären da noch die Gebäude, die ihr selbst mit Hilfe eurer Karten erschafft. Diese haben meist einen unterstützenden Effekt auf die Einheiten in ihrer Umgebung indem sie beispielsweise verletzte Truppen heilen oder die Reichweite erhöhen. Einige davon könnt ihr sogar im feindlichen Gebiet platzieren, wo sie euch wiederum mit negativen Effekten helfen.

Obwohl Cards and Castles in erster Linie auf Online-Partien gegen Freunde und Fremde ausgelegt ist, hat man auch an einen Kampagnen-Modus für Solo-Spieler gedacht. Eine richtige Geschichte dürft ihr hier zwar nicht erwarten, aber dafür hält man euch mit wechselnden Startbedingungen und brauchbarer KI auf Trab. Der Cartoon-Look ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber er hält die Anforderungen niedrig und spielt in diesem Genre ohnehin eine untergeordnete Rolle. Wenn ihr euch also für Trading Card Games begeistern könnt und den Strategie-Aspekt reizvoll findet, dann lasst euch doch mal in Cards and Castles die Karten legen.


Tags: Trading-Cards | Rundenbasierte Strategie

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